Textwerkstatt Gabler

Allgemeine Geschäftsbedingungen:

1. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden der Textwerkstatt Esther Gabler, im Folgenden Auftragnehmer genannt. Der Kunde, im Folgenden Auftraggeber genannt, erkennt die AGB, die für die Dauer der Geschäftsverbindung gelten, durch Auftragserteilung an.

2. Sämtliche Preise der Auftragnehmer verstehen sich zuzüglich der zum Zeitpunkt der Zahlung gültigen Mehrwertsteuer, derzeit 19 % (bei der Übertragung von Urheberrechten 7 %).

3. Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise.

4. Gelieferte Texte, sofern ggf. ein Copyright an diesen Texten besteht, bleiben bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen das Eigentum der Auftragnehmer. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.

5. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig.

6. Wenn und soweit Zahlungsverzug besteht, berechnet der Auftragnehmer je postalischem Mahnschreiben als Aufwandsentschädigung eine Mahngebühr in Höhe von EUR 10,- sowie ab dem 30. Tag nach Zugang der Rechnung Verzugszinsen in Höhe von 8 % (bei Privatpersonen 5 %) über dem je aktuellen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank.

7. Für Lektorat, Korrektorat und das Verfassen von Texten besteht pro Auftrag ein Mindestauftragswert von jeweils 0,5 Stunden. Darüber hinaus wird die Arbeitszeit pro angefangener 30 Minuten in Rechnung gestellt. Im Falle von kleineren, aber regelmäßig wiederkehrenden Beauftragungen kann hiervon Abstand genommen werden, indem eine monatliche Sammelrechnung ausgestellt wird.

8. Werden von dem Auftragnehmer bearbeitete oder erstellte Texte veröffentlicht, so ist der Auftragnehmer als Lektor bzw. Urheber/Texter an geeigneter Stelle zu nennen.

9. Ziel des Korrektorates ist die höchstmögliche Reduzierung aller Fehler im Ausgangstext. Das bedeutet, dass der Text des Auftraggebers hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik geprüft wird und dass diese Korrekturen auf eine Art und Weise gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt ausdrücklich an, dass eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext (z. B. durchschnittlich mehr als acht Fehler pro Seite) sowie ein durch den Auftraggeber bewirkter hoher Zeitdruck (z. B. mehr als 40 Seiten pro Arbeitstag) beim Korrigieren das Erreichen dieses Ziels beeinträchtigen können, sodass auch nach Abschluss des Korrektorates immer noch ein gewisser Rest an Fehlern im oben genannten Sinne verbleiben kann. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist somit ausgeschlossen.

10. Da stilistische Überarbeitungen und Lektorate stark vom Sprachgefühl des jeweiligen Lektors abhängen, verstehen sie sich lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Prüfung/Akzeptanz durch den Auftraggeber. Eine Haftung für stilistische Korrekturen wird daher ausgeschlossen.

11. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte der durch den Auftragnehmer bearbeiteten Texte ist der Auftraggeber verantwortlich.

12. Der Auftragnehmer ist stets bemüht, Terminzusagen pünktlich und zuverlässig einzuhalten. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt übernimmt der Auftragnehmer jedoch keine Haftung. Bei durch den Auftragnehmer zu vertretendem Leistungsverzug ist der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. In diesem Fall verzichtet der Auftraggeber gleichzeitig auf sämtliche Nutzungsrechte an den vom Auftragnehmer bis zu diesem Zeitpunkt für ihn erbrachten Leistungen.

13. Für Fehler haftet der Auftragnehmer bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswertes. Beanstandungen sind vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 7 Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstelle(n) und mit detaillierter Begründung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert. Bei berechtigten Reklamationen ist der Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars.

14. Wird die Leistung der Auftragnehmer durch den Auftraggeber nicht gemäß Absatz 13 beanstandet, geht die alleinige Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Arbeiten mit deren Annahme, spätestens jedoch nach Ablauf der Beanstandungsfrist, auf den Auftraggeber über. Für vom Auftraggeber nachträglich veränderte Texte lehnt der Auftragnehmer auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab.

15. Daten des Auftraggebers (Namen, Adressen, Telekommunikationsdaten) werden vom Auftragnehmer nur zum internen Gebrauch gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Der Auftragnehmer haftet jedoch nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben.

16. Alle Texte werden vertraulich behandelt und der Auftragnehmer verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Die elektronische Übermittlung von Texten und Daten sowie ggf. weitere Kommunikation in elektronischer Form zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmer erfolgt jedoch auf Gefahr des Auftraggebers. Absoluten Schutz elektronisch übermittelter Daten und Informationen kann der Auftragnehmer nicht gewährleisten, da nicht auszuschließen ist, dass Unbefugte sich auf elektronischem Wege auf die übermittelten Texte und Daten Zugriff verschaffen.

17. Für Inhalte fremder Websites, die mit der Website des Auftragnehmers verlinkt sind, übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung.

18. Das Geschäftsverhältnis zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für sämtliche etwaigen Streitigkeiten, die sich aus einer Geschäftsverbindung mit dem Auftragnehmer ergeben, ist beim Amtsgericht Böblingen.

19. Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Auftragnehmer und ihren Auftraggebern, es sei denn, es wurde eine anders lautende schriftliche Vereinbarung getroffen. Durch die rechtliche Unzulässigkeit oder die schriftliche Veränderung einer oder mehrerer Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht beeinträchtigt.

Steinenbronn, im Mai 2018